Events
CONCORSO
PROGETTO NOI MUSICA: VESTI LA MUSICA...IN ABITO DA SERA. FINO AL 7 APRILE
 
 

Siehe alle events »

Buchen Sie Ihr Hotel am Gardasee!
Anreise
Nächte
Zimmer
Erwachsene
Kinder

LONATO DEL GARDA

Nur fünf Kilometer vom Gardasee entfernt, auf den moränischen Hügeln, befindet sich Lonato del Garda, ein Städtchen reich an Denkmälern, überraschend für sein bewahrtes Aussehen antiken Ortes.
Lonato del Garda darf sich herrlicher architektonischer Schönheiten rühmen, wie z.B. der schönen Basilika des achtzehnten Jahrhunderts, des aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden Turmes „Torre Maestra“  und der imposanten Burg „Rocca“, stolzes Zeugnis der langen Herrschaftsperiode der venezianischen Republik, Sitz des Ornithologischen Museum und auch Sitz der Stiftung Ugo da Como, eines der best erhaltenen Haus-Museen in Italien.
Der entzückende Ort erweist sich geeignet für Seeurlaube und befriedigt mit seinem schönen Strand, der Gastfreundschaft, der hervorragenden Küche und der modernen Sport- und Vergnügungsausrüstungen, Wünsche und Interessen jeder Art.


Nicht zu versäumen: 

Venezianische Säule: befindet sich am Hauptplatz und an ihrer Spitze kann man den Löwen des Heiligen Markus sehen, als Zeugnis der langen venezianischen Herschafft über die Stadt, errichtet mit einigen Unterbrechungen in der Periode vom 1441 und 1796 N.Ch.   

Torre Civica: errichtet im Jahre 1555, überragt die Stadt mit ihrem Zinnenkranz, die aber auf den 19.Jahrhundert zurückzuführen sind. Innen kann man den Uhrmechanismus bewundern.

Basilika Minore: unglaubliches Beispiel von Barockarchitektur. Sehenswert sind die Kuppel und die mit Marmorelementen dekorierte Fassade. Die Kirche ist drei Mal wiederaufgebaut worden, 1980 erhielt sie von Papst Johannes Paul II den Titel von „Basilica Minore“ und die dazugehörigen Privilegien.

Burg der Viskonten und Venedig: diese Burg wurde wahrscheinlich um das Jahr Tausend errichtet, als man in der ganzen Region Festungen gegen die Barbaren baute, wurde aber dann von der Familie der Visconti, Herren von Mailand, in den XIV. und XV. Jahrhunderten komplett vernichtet. Im Jahre 1912 ist sie zum nationalen Denkmal erklärt worden und beherbergt heute einen Saal für Veranstaltungen und Konferenzen und das Ornithologische Museum.

Romanische Pfarrkirche des Heiligen Zeno: liegt auf einem einsamen Hügel, der das Zentrum der antiken Siedlung von Lonato del Garda war. Es handelt sich um die älteste und eine der wertvollsten Kirchen von Lonato del Garda. Im 13. Jahrhundert wurde sie auf den Resten der primitiven Kirche, die wahrscheinlich im 5. Jahrhundert gebaut worden war, errichtet und bewahrt noch die originale romanische Apside und im Inneren Spuren von frühmittelalterlichen Fresken.

Fondazione Ugo da Como

DAS HAUS DES PODESTA’

Das Haus des Podestà wurde gegen Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut als Sitz der Vertreter der venezianischen Republik, die hier für mehr als 350 Jahre regierten.

Von 1440 bis 1796 wurde Lonato von der Republik Venedig beherrscht.

Nachdem Napoleon die venezianische Republik den Österreichern überließ, wurde das Haus erst als Kaserne benutzt und danach sich selbst überlassen.

Im Jahr 1906 erstand der Richter Ugo Da Como das Haus in einer öffentlichen Versteigerung und, sich der historischen Bedeutung bewusst, ließ er das Haus vom Architekten Tagliaferri originaltreu renovieren.

Die Absicht des Auftraggebers war, dem alten Haus die antike Würde zurückzugeben und es als Museum einzurichten wie es zwischen 1800 und 1900 Mode war. Die Eigenart dieses Museums besteht darin, das es die Identität eines bürgerlichen Hauses der Jahrhundertwende beibehalten hat. Das Haus wurde bis 1944 bewohnt.

Die Gallerie

In der Gallerie sind überall die Wappen der bedeutesten Familien Brescias zu sehen, die als Lonato Podestà besaßen.

Die Gallerie, die wahrscheinlich aus einem Laubengang entstanden ist, wird von einigen bedeutenden Möbelstücken, wie die großen Truhen aus dem 16. Jahrhundert, beherrscht. Der große Schrank lombardischer Herkunft ist dagegen aus dem 18. Jahrhundert. Über diesem ist ein Altarbild angebracht, das die Jungfrau Maria, Franzisco von Assisi, und andere Andächtige darstellt. In den Fresken erkennen wir vier Söldnerführer der Familie Orsini, sie werden dem Maler Ferramola zugeschrieben. Fünf Amphoren aus dem 1. Jahrhundert vor Christi und ein Bronzemörser aus dem 16. Jahrhundert vervollständigt die Einrichtung. Am Ende der Gallerie gelangt man in das Arbeitszimmer des Senators.

Das Arbeitszimmer des Senators

Dieses Zimmer wird von einem großen dreibögischem Fenster erhellt, eindeutige Huldigung an den Zeitraum der Herrschaft Venedigs.

Die vielfarbige Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert ist wunderschön und wurde um die Jahrhundertwende restauriert. Über dem Schreibtisch hängt ein Portrait der toskanischen Großherzogin Cristina di Lorena aus dem 17. Jahrhundert. Auf der gegenüber liegenden Seite sehen wir ein Gemälde des späten 17. Jahrhunderts, das Jakob, der den Sohn Josephs beweint, darstellt – An den Wänden hängen Ernennungsurkunden und Würdigungen des Senators Ugo Da Como.

Der Rote Saal

Der Rote Saal ist das große Wohnzimmer des Hauses. Hier befinden sich einige der wichtigsten Gemälde der Sammlung. Es handelt  sich hauptsächlich um Bilder lombardischer und venezianischer Maler. Im Zentrum des Fußbodens erscheint das Wappen Brescias; die Löwin. Der große Marmorkamin aus dem 16. Jahrhundert wurde auf dem Antiquitäten markt erstanden und für diesen Saal zugerichtet. An der Hauptwand fällt das große Gemälde „Samson und die Philister“ auf. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist unbekannter Herkunft. Was die Einrichtung betrifft, stammt hauptsächlich aus dem 18 Jahrhundert.

Die zwei Maiolicavasen auf der Anrichte stammen aus dem 18. Jahrhundert und wurden in Savona (Ligurien) produziert. Die Marmor Büste in der Ecke stellt Cicero dar und ist ein Geschenk des Lehrers und Freundes Giuseppe Zanardelli an Senator Ugo Da Como.

Der Damensalon

Der Damensalon der Frau Maria Da Como geb. Glisenti enthält einige wertvolle Kunstgegenstände. Zwischen den Miniaturportraits können wir den Herzog von Cavour, König Viktor Immanuel II, Napoleon und den Senators betrachten. Über der Bank hängt ein wundervolles Landschaftsgemälde des Malers Marco Ricci und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Auch in diesem Raum können wir eine wunderschöne Holzdecke bewundern, die auf einem Antiquitätenmarkt erstanden wurde und mit Gesichtern, fantastischen Tieren und Allegorien geschmückt ist. Sie Stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Die Einrichtung besteht aus eleganten Möbeln des 18. Jahrhunderts. Das Porzellan, das im Salon ausgestellt ist, kommt aus Deutschland und Neapel (Capodimonte).

Der älteste Saal des Hauses

Ugo Da Como wollte hier ein Speisezimmer des 15em Jahrhunderts darstellen. Er hat’s geschafft dank der Holzdecke aus dem frühem 15em Jahrhundert und dank des Kamins aus dem 15em. Wunderschön sind die Apothekenvasen auf den Holzpanelen. Fallen ins Auge die 3 Almosenteller auf der Anrichte und die 2 Hochzeitstruhen. Neben dem Kamin gibt es eine Öllampensammlung aus Bronze.




Das Eßzimmer

Vier große runde Keramikplatten über den Türen mit einer Öllampe, einer geflügelten Weltkugel, einer Urne und einer Schlange stellen symbolisch den Beginn, den Verlauf, den Tod und die Kontinuität des Lebens dar. Ins Auge sticht das große Gemälde von Alessandro Varotari, genannt „Padovanino“, „Die Wahl des Paris“. Sehr schön ist das Schachbrett  aus Nußbaum, Ahorn und Kirschholz mit den Elfenbeinfiguren.

Der Zinnsaal

Anschließend betritt man den Zinnsaal, so gennant nach einer Zinnteller Sammlung, die unter der Zimmerdecke ihren Platz hat. Der große Kamin aus dem 16em Jahrhundert ist heute noch ausgestattet mit einer Gegengewichtsanlage die, aufgezogen wie eine Uhr, den Grillspieß vor dem Kamin dreht.

Eine Kommode und eine Kredenz vervollständigen diese Einrichtung aus dem 17em Jahrhundert.

Das Stübchen

Der gemütlichster Raum des Hauses ist dieses Zimmer, wo der Senator und seine Frau normalerweise speisten. Zwischen den Möbeln fällt die Komode aus dem 17em Jahrhundert, aus Bergamo kommend, auf. Der Tisch ist mit Wedgewood Geschirr und mit geblasener Gläsern aus dem 30er bedeckt. Auch das Radio ist aus den 30er Jahren.

Die Küchen

Im ersten Raum der Küche sieht man einen Kamin aus dem 17em Jahrhundert, dem großen Teil der Sammlung wertvoller Kupfergegenstände und Möbel aus dem 17em und 18em Jahrhundert. Auch der Kohlenherd unter dem Fenster ist sehr interessant.

Im zweiten Raum der Küche befinden sich viele seltsame Gegenstände wie zum Beispiel die zwei Oblaten-pressen aus Eisen des 16em Jahrhunderts. Links der Tür hängen Lockenscheren, Dochtscheren und chirugische Säge. Wertvoll sind die Vasen aus Faenza über dem Schrank.


Das Schlafzimmer

Das Bett aus Nußbaumholz ist mit Putten dekoriert und ist aus dem 19m Jahrhundert. Links des Bettes gibt es ein Klappschreibtisch aus dem 18em Jahrhundert, auf dem die Werke, von Ugo Da Como geschrieben, zu sehen sind. Auf der Komode liegen zwei Bilder, die den Senator und seine Frau darstellen. Unter der Karte von der Provinz Brescias hängt ein Brief, den Giuseppe Garibaldi an den Vater des Senators geschrieben hat.

Das Schlafzimmer für die Gäste

Man könnte es auch das barocke Zimmer nennen, da die auffällige Bearbeitungen des Bettes aus dem 17em Jahrhundert und des Bücherregals der Familie Boscaì. In diesem sind die 400 Inkunabeln (Bücher gedruckt von Gutenberg bis den 31 Dezember 1500) der Stiftung aufbewahrt.

Das Studierzimmer

Links und Rechts des Schrankes aus Nußbaumholz aus dem 16em Jahrhundert kommend, hängen zwei Kartonen des brescianischer Mahler Cresseri, der ein Freund des Senators war. Neben der Tür, durch die ihr in diesem Raum gekommen seid, gibt es eine kleine Statue aus Bronze. Sie heißt „L’Acquaiolo“ und ist vom neapolitanischer  Vincenzo Gemito.

Der Cerutti Saal In diesem Raum, der heute ein Bureau ist, waren in der Zeit des Senators die Bücher der Sammlung Cerutti, gekauft in 1912 von Da Como, aufbewahrt. Der lateinischer Satz auf der Decke, Libris Satiari Nequeo, bedeutet „Ich Kann mich nicht von Bücher sättigen“. Neben dem Schrank, in dem die 500 Manuskripte der Bibliothek sind, gibt es ein schöner Druck von Lonato.

Die Bibliothek

Sie beinhaltet etwa 52.000 Bücher und besteht aus zwei Sälen. Der erste ist der „Sala dellaVittoria“, so genannt nach der Name der Bronzefigur, die eine Kopie der berühmter geflügelten Siegesgöttin (auf italienisch „Vittoria Alata“) Statue ist. Das Original ist im römischen Museum in Brescia zu sehen. Dieser Raum ist ausgestattet unter anderen mit einem Klosterchor und einem Kamin aus dem 16em Jahrhundert. Hier ist der Großteil der antiken Buchausgaben aufbewahrt. Eine Seltsamkeit ist, auf dem Tisch unter dem Schaukosten, das kleinste Buch der Welt, in dem der Brief, den Galileo an Cristina di Lorena schrieb, gedruckt ist.

Der zweite Saal ist der so genannte „Sala Bresciana“. Er enthält Bücher die sich auf die Gebiete Brescias nebst Gardasee beziehen. In diesem Raum befindet sich außerdem ein Bronzemodell das an einem Wettbewerb für das Monument des Eretikers Arnaldo da Brescia teilgenommen hat.




Il Consorzio Wetterübersicht Newsletter Zu favoriten hinzufügen Credits VisitGarda



Riviera del Garda e Colline Moreniche - Tutti i diritti riservati - C.F e P.I. 02483570988
Tel: +39 030 9904279 - Fax: +39 030 9197994 - e-mail: info@gardariviera.com